Körperwege
„Mit voller Überzeugung sage ich: »Mir ist wunderbare Hilfe widerfahren«. In meinem Alter heißt das auch, mich nicht resignierend mit allen „Zipperlein“ abfinden zu müssen, sondern am eigenen Leibe zu erfahren, dass sich unsere körperliche Substanz - von den Weichteilen bis zu den Knochen - umbaut, wenn die Einwirkung der Kräfte, denen sie standhalten muss, verändert wird.“
Eine Klientin, 63 Jahre
Erfahrungsberichte
 
     
 



Klienten und Klientinnen berichten über ihre Erfahrungen

Schuhmachermeisterin, 34 Jahre

Ich hatte eine zweijährige Geschprächstherapie wegen sexuellem Missbrauch hinter mir. Mir ging es in der Zeit nicht sehr gut, Grund warum ich Antidepressiva genommen habe um meinen Alltag bewältigen zu können. Ich habe in dieser Zeit viel verarbeiten können und es ging mir auch stets besser. Irgendwann bin ich an einem Punkt angekommen, wo ich mit der Therapie aber nicht weiter gekommen bin. Ich hatte immer wieder Magenbeschwerden die psychisch bedingt waren. Bei so einem traumatischem Erlebnis passiert ja auch auf der körperlichen Ebene etwas. Deswegen war ich auf der Suche nach einer Alternative und bin auf die Zen-Körpertherapie gestoßen.

Die Therapie war am Anfang ziemlich schmerzhaft und es wurde deutlich wie viele Blockaden vorhanden waren. Erstaunlich ist es, dass ich unbewusst die ganzen Jahre eine Schutzhaltung eingenommen habe. Durch die Behandlungen ist alles lockerer geworden und das Wichtigste, ich habe gelernt loszulassen. Gelernt, dass ich diese Schutzhaltung nicht mehr brauche.

Mir ging es immer besser, so gut das ich angefangen habe, die Antidepressiva abzusetzen. Heute nehme ich überhaupt keine Tablette mehr und fühle mich sehr gut. Ich werde weiterhin an mir arbeiten müssen und mich nicht darauf ausruhen. Ich sehe das Leben als eine Schule und das heißt, immer wieder zu lernen und sich weiter zu entwickeln. Auch wenn es schwierigere Phasen gibt nehme ich sie so wie sie kommen. Nichts kommt einfach so, alles hat einen Sinn. Ich versuche zu ändern, zu lernen und auch loszulassen wenn es so weit ist. Vielen Dank das Sie mich auf diesem für mich sehr wichtigen Weg begleitet haben.

Hausfrau, 34 Jahre

Die Körpertherapie habe ich begonnen wegen chronischer Nacken-Schulter-Schmerzen, da weder die Schulmedizin noch Massagen eine Besserung brachten. Aber ich wollte mich nicht mit meinen 33 Jahren damit abfinden. Nach der ersten Behandlung war ich bereits schmerzfrei und konnte meinen Kopf etwas besser bewegen. Im Laufe der Behandlung bekam ich ein ganz neues Körperbewusstsein. Mittlerweile spüre ich sofort, ob mir etwas gut tut oder nicht, und kann dem entsprechend reagieren. Ich habe zwar auch kleine Rückfälle gehabt und habe gelernt, mit den Schmerzen besser umzugehen. Der letzte Rückfall war im Juni 1998 und die Behandlung habe ich im Oktober 1998 beendet. Seit dieser Zeit habe ich keinen steifen Nacken mehr gehabt, und das ist ein tolles Gefühl.

Aber das Wichtigste während der Behandlung war mein seelischer Prozess. Ich war plötzlich in der Lage, einen alten und schmerzhaften Konflikt mit meiner Mutter zu bereinigen, obwohl ich in den Sitzungen darüber nie gesprochen habe. Nach Abschluss der Behandlung hat sich mein Leben entscheidend geändert. Zum einen wusste ich auf einmal, was ich beruflich machen wollte. Und zum anderen stand ich als Elternbeiratsvorsitzende im öffentlichen Geschehen und habe ein großes Fest mit organisiert. Beides wäre vorher undenkbar gewesen. Besonders beruflich war ich sehr unsicher, was ich machen sollte. Mir war klar, ich wollte etwas neues lernen, da mein alter Beruf nicht mehr zu mir passte. Im November 1998 habe ich dann beschlossen mich selbständig zu machen. Jetzt arbeite ich für den größten Gesundheitsprodukte-Hersteller der Welt und habe viel Spaß dabei! Die wichtigste Erkenntnis ist für mich, dass ich gelernt habe, mein Leben (Körper, Seele und Geist) in einem gesunden Gleichgewicht zu halten.



Organisationsberaterin, 27 Jahre

Gekommen bin ich damals mit einem rein physischen Problem, meinem Bein. Konkrete Auswirkungen der Arbeit mit Dir kann ich in erster Linie psychisch feststellen. Sicherlich haben Deine Behandlungen in großem Maße dazu beigetragen, dass mein Bein wieder so beweglich ist, ich nicht mehr durch die Gegend hinke und statt dessen versuche, die Beine gleichmäßig zu belasten.

Viel wichtiger für mich war aber die psychologische Betreuung. Seit den Sitzungen bei Dir ist so viel abgegangen bei/in mir. Die Zen-Körpertherapie hat mir geholfen, mal “aufzuräumen“, erwachsen zu werden, mich neu zu orientieren, oder wie ich es auch immer umschreiben soll. Heute kommt mir dieser erste „Behandlungsblock“ eher vor wie die Vorbereitung auf die tatsächliche Körperarbeit. Zunächst musste ich erst mal das Vergangene verarbeiten und irgendwie ordnen und mir eine neue Basis schaffen. Langsam aber sicher bin ich bereit für die wirkliche Arbeit an meinem Körper...



Atem- und Körpertherapeutin, 63 Jahre

Als Atem- und Körpertherapeutin bin ich damit vertraut, dass Behandlungen des Körpers die Seele mit bewegen, wenn sie wesentlich sind und nicht nur oberflächlich und rein mechanisch. Mein Metier bringt es auch mit sich, dass ich mit vielerlei Möglichkeiten der Selbsthilfe vertraut bin. Dennoch war ich seit langem auf der Suche nach einer umfassenden Hilfe, um mit meinen Defekten, angeborenen wie erworbenen, besser zurechtzukommen oder gar ihre Folgeerscheinungen auflösen zu können.

Die Behandlungsserie der Zen-Körpertherapie hat mich tatsächlich in umfassender Weise neu geordnet, meine chronischen Schmerzen gelindert, manche ganz beseitigt und mein Gespür für meinen Körper und seine Bewegungen neu geweckt und sehr verfeinert. Ich fühle mich leichter, beweglicher, lebendiger. Mit der neu erlernten Art zu stehen ist mein Standort neu bestimmt, bei jedem Schritt spüre ich meine Wirbelsäule als gebogenen Stab in mir schwingen und das wird, davon bin ich überzeugt, meine psychischen Möglichkeiten, auf Probleme und Aufgaben beweglich und reagibel zuzugehen, erweitert haben.

Was mich an der Methode als Körpertherapeutin so überzeugt und als Klientin geradezu beglückt hat ist die Gewissenhaftigkeit und Konsequenz, wirklich keinen Teilbereich des Körpers unbearbeitet zu lassen und dann wiederum diese umfassende Detailarbeit auf das Ganze hin (was ja mehr ist als die Summe seiner Einzelteile) und zum Ganzen neu zu ordnen.

Mit voller Überzeugung sage ich: „Mir ist wunderbare Hilfe widerfahren.“ In meinem Alter heißt das auch, mich nicht resignierend mit allen „Zipperlein“ abfinden zu müssen, sondern am eigenen Leibe zu erfahren, dass sich unsere körperliche Substanz - von den Weichteilen bis zu den Knochen - umbaut, wenn die Einwirkung der Kräfte, denen sie standhalten muss, verändert wird.



Präsentationsgrafikerin, 36 Jahre

Zen-Körpertherapie - ich wusste kaum etwas darüber. Doch ich wusste um meine Rückenschmerzen, die mich nachts aufwachen ließen und mich vor Schmerz bewegungslos machten.

Bereits zu Beginn der Therapie wurde mir klar, dass ich nicht nur an meinem Körper arbeitete, sondern an mir selbst. Dabei kamen Dinge zum Vorschein, von denen ich manche natürlich nicht gerne anschaute. Doch welch eine Befreiung und Entspannung trat ein, wenn ich mich mit ihnen befasste!

Die Zen-Körpertherapie hat mir gezeigt, was es bedeutet, sich seinen Raum nehmen zu können und zu dürfen, sich in seiner Umwelt frei und als der Mensch, der man ist, zu bewegen und - nicht zuletzt - zu atmen ....

Ich fange nun an, eine andere Haltung, körperlich wie innerlich, an- und einzunehmen. Wenn die Schmerzen wieder auftreten, weiß ich warum und kann es ändern. Ich weiß mehr um meine tiefen inneren Muster, die sich äußerlich zeigen und kann mit ihnen umgehen, statt sie zu ignorieren und sie damit weiter wirken zu lassen.



Lehrerin, 50 Jahre

Da ich gerade in dieser wundersamen Zeit zur "weisen" Frau stecke, kann ich nicht genau beurteilen, ob nun meine bessere Wärmespeicherung von der Körper-therapie oder eben von dem Klimakterium kommt. Wie auch immer, Tatsache ist, dass ich wesentlich weniger kälteempfindlich geworden bin. Außerdem - und das kann nur durch die Arbeit mit Ihnen passiert sein - bekomme ich viel tiefer Luft. Beim Jogging kann ich die ganze Zeit durch die Nase ein- und ausatmen. Schon die Arbeit an sich: das Spüren war für mich einfach herrlich; zu spüren, auch wenn es mal schmerzte, war ein ungeheuer befriedigendes Gefühl. Schon die Fürsorge, das Ernstgenommen werden, die Aufmerksamkeit von Ihrer Seite war wärmend und wohltuend.



Professor, 45 Jahre

Zu den Nachwirkungen der Behandlung von gestern:
Ich fühlte mich "von innen heraus" aufgerichtet, so als würde ich Energie vom Boden bekommen, die sofort nach oben weitergeleitet wurde. Ein Gefühl, von unten nach oben, im Kern und in der Längsachse des Körpers, unterstützt, getragen, besser noch: gehoben zu sein. Alles, was sich an der Peripherie dieser zentralen Achse befindet, insb. Schultern und Arme, wurden demgegenüber nach unten gezogen und konnten entspannt nach unten hängen. Insgesamt ein sehr angenehmes und erhabenes Gefühl. Das Bild, das mir dazu kommt, ist ein winterlicher Tannenbaum, dessen Stamm unten gut wurzelt und sich gleichzeitig nach oben streckt, während die Äste und Zweige Schnee beladen nach unten driften.

Ein weiterer Effekt war, dass meine Füße jetzt parallel ausgerichtet (im Vergleich zu vorher: mehr nach innen gedreht) sind, wodurch sich ein sehr gleichmäßiger Gang "wie auf Schienen" ergibt. Erinnert mich ein bisschen an Clint Eastwood und den typischen Cowboy-Gang in Cowboy-Stiefeln (allerdings könnte Clint Eastwood auch ein paar Rolfing-Stunden brauchen, wenn ich an seine übrige Haltung denke).



EDV-Techniker, 35 Jahre

Anlass meiner Behandlung waren beinahe schon chronische Verspannungen im Schultergürtel und im Nacken. Gleich zu Beginn der Behandlung jedoch stellte sich heraus, dass es im Grunde um viel mehr ging, nämlich um mehr Beweglichkeit und um die Frage, ob ich bereit bin, dafür Konfrontationen auszuhalten. Die Verspan-nungen meines Schultergürtels konnte ich im Alltag nicht verbergen, sie waren unangenehm und machten mir Kopfschmerzen. Dagegen machten sich die Verspannungen in anderen Körperbereichen durch entsprechende Schonhaltungen und Bewegungseinschränkungen kaum bemerkbar.

Schon die erste Stunde war eine Herausforderung, als es um die Lockerung der Muskulatur des Brustkorbes ging. Ich war immer wieder erstaunt, wie viele „Altlasten“ meine Muskeln aufnehmen können.... Nach der ersten Stunde spürte ich eine gewisse Befreiung in der Bewegung und beim Atmen. Ich fühlte mich offener und war neugierig, wie es wohl weitergehen mag.... Als Gesamtprozess erlebte ich ein zunehmendes Haltungs- und Bewegungsgespür und meinen ganz eigenen Umgang mit Schmerz. Die Behandlung war an vielen Stellen sehr schmerzhaft und ich habe erlebt, dass ich diesen Schmerz kommen und gehen lassen kann. Es tat in manchen Momenten nun einfach mal weh und ich habe es fertiggebracht, mich bewusst darauf einzulassen. Zudem habe ich gespürt, dass der Schmerz nicht von außen kam, mir also „zugefügt“ wurde, sondern von innen, im Wortsinne „ausgelöst“ wurde. Diese Erfahrung hat mich nachhaltig dabei unterstützt, in meinem Gefühlsleben Frieden zu schließen mit dem, „was ist“.



Lehrerin, 50 Jahre

Meine Anliegen waren auf der Körperebene: Wenig Energie, diffuse Bauchschmerzen, Rückenschmerzen v.a. im Nackenbereich. Psychisch: Unsicherheit, depressive Störungen, Ängste.

Zu Beginn war die Arbeit sehr intensiv, aufwühlend. Ich empfand vieles sehr schmerzhaft und hatte häufig ein Gefühl der existentiellen Bedrohung und eines drohenden Ich-Verlustes, was mich beinahe dazu brachte, die Arbeit abzubrechen. Durch die anschließenden Gespräche jedoch fasste ich immer wieder neuen Mut und blieb dabei. Dadurch konnte ich dann auch den für mich so wichtigen "Wendepunkt" erleben, wo ich während einer Sitzung plötzlich erkannte, dass ich selbst diejenige bin, die das ganze steuert und die entscheidet, wie weit ich mich einlasse, wann ich "Stopp" sage und somit nicht ausgeliefert bin. Dadurch bekam die Arbeit eine ganz neue Qualität und brachte mich von da an enorm voran. Wo vorher Angst aufkam, konnte ich jetzt die Energie dahinter spüren und das war ein einmalig fantastisches, aufregendes Erlebnis. So viel Energie - ohne Ende! Ich kann es mit Worten nur schwer beschreiben. Immer wieder die Erfahrung, das, was anfangs Schmerzen und Angst waren, dass dahinter ungeheure Ladungen von Energie stecken.

Diese Erfahrung hat mein Leben verändert, mich auf neue Wege geführt und begleitet mich seitdem durch alle Höhen und Tiefen. Es ist wie ein Schatz, den ich entdeckt habe und der mir nicht mehr verloren gehen kann. Auf der Körperebene gab es auch beeindruckende Veränderungen: Ich spürte auf einmal meine Füße, vor allem in stressigen Situationen sind sie wie Helfer, die mich erden, und ich spüre auch Energie von dort in den Körper strömen. Ein tolles Gefühl!

Natürlich, ein absolut zentraler Punkt: Die Atmung. Das bewusste Atmen ist mir so zur Gewohnheit geworden, dass ich sie erst hier erwähne. Das erste, was ich seit der Arbeit mit Bertram tue, wenn es "eng" wird, wenn ich merke, alte Geschichten wollen sich wieder mit Macht einschleichen: Ich kontrolliere meine Atmung - und stelle fast immer fest: ich versuche, nicht zu atmen, weil ich mich nicht spüren will, weil ich Angst und Schmerzen befürchte, wenn ich atme. Aber ich habe gelernt, besser damit umzugehen, ich versuche, ruhig weiterzuatmen, schaue die Angst an, spüre das diffuse Unwohlsein, aus dem früher handfeste Schmerzen wurden, jetzt kann ich sie in den meisten Fällen auflösen und nie mehr gewinnen sie eine solche Macht über mich wie vorher.

Ich habe auch ein Gefühl für die Aufrichtung meines Körpers entwickelt und praktiziere dies tagtäglich. In Belastungssituationen merke ich sofort, wie mein Körper sich zusammenziehen, einsinken möchte. Das sanfte Dagegensteuern verändert die Situation immer positiv und vor allem behalte ich besser meine Kraft und Energie, da ich durch die Aufrichtung ja automatisch besser atme. Faszinierend! Und so einfach! - Aber man muss erst dahinter kommen ....! Danke, Bertram!



Immobilienkaufmann, 63 Jahre


Anlass für den Entschluss war mein Wunsch nach voller körperlicher Beweglichkeit, das Ziel habe ich erreicht, die Übungen in den begleitenden CDs werde ich weiterhin machen, um meine Beweglichkeit auszubauen oder wenigstens den derzeitigen Stand zu erhalten. Für mich war es sehr interessant nach jeder Stunde in der Therapie und nach jeder CD-Übung eine unmittelbare Wirkung auf meinen Körper zu spüren, die Folge ist ein gewisses "Hochgefühl" mit dem ich mich bewusst bewege, hier z.B. das bewusste Aufstehen. Das "Bewusstwerden" meines Körpers, der Bewegungen, die daraus resultierende geänderte Körperhaltung und Freiheit der Bewegung war und bleibt ein Erlebnis! Vielen Dank!

Weiblich, 59 Jahre

Seit Jahrzehnten habe ich Rückenschmerzen, die sich im Laufe der Zeit verstärkten und mir viel Schlaflosigkeit, viel schlechtes Wohlbefinden ja sogar einen Bandscheibenvorfall bescherten. Viele Geschehnisse in meinem Leben haben meine Physis und meine Psyche negativ beeinflusst.
Summa – summarum wollte ich die Aussagen der Ärzte (Verschleiß und Alter) mit Schmerzmitteln zu behandeln nicht mehr hinnehmen.
Ich suchte daher alternative Hilfen u.a. auch bei Heilpraktikern die Osteopathiebehandlungen durchführten. Es gab aber keinen grundlegenden Erfolg.
Im Frühjahr dieses Jahres lernte ich Herrn Wohak kennen und heute kann ich sagen, es gibt ein Leben weitestgehend ohne Beschwerden auch ohne Schmerzmittel.
Bei ihm waren es drei Säulen die mich stärkten:

- seine intensive, tiefe und ganzheitliche Therapiebehandlung.
ohne Zweifel das Beste und Wirkungsvollste was ich in meinem Leben kennen lernte.

- seine Audiolektionen
sehr wichtige Übungen im Zusammenhang mit der o.g. Therapie um wieder ein Gespür für den eigenen Körper zu entwickeln, ja man kann sagen einfach lebendiger und glücklicher zu werden.

- Hilfe zur Selbsthilfe
immer an sich zu arbeiten ausgeglichener zu sein und um den erreichten guten Status zu stabilisieren.

Um alles noch einmal mit den Worten von Herrn Wohak zu sagen:
Meinen Körper bewusst bewohnen
Vielen Dank!

Patentanwaltsfachangestellte, 23 Jahre

Der Grund für die Behandlung waren chronische Nacken- und Schulter- sowie Knieschmerzen. Entdeckt habe ich, dass ich nicht an einer unheilbaren Krankheit leide und dass es jetzt auch Zeiten gibt, in denen es mir gut geht. Ich habe gelernt, achtsam mit mir umzugehen sei es psychisch oder körperlich. Ich habe zudem gelernt, dass ich die Schmerzen nicht aushalten muss, sondern mit ihnen leben kann, d.h. sie selbst zu lösen und mich nicht weiter in sie hineinzusteigern, sie nicht zum ständigen Mittelpunkt zu machen sondern mich von ihnen zu trennen. Für mich bedeutet die Körpertherapie nach all den "müden" Jahren nun endlich im Leben anzukommen, Kraft zu haben für Dinge die mir Spaß machen, sei es der geliebte Bergsport – der mir früher unmöglich erschien oder einfach mein Leben als „Junger" und Gesunder leben zu können und nicht wie ein Alter, Kranker. Geholfen hat mir aber auch meine Disziplin während und nach der Therapie. Danke


Auffallend ist, dass viele der Klienten, die wegen körperlicher Beschwerden in meine Praxis kamen, mir einige Zeit nach Abschluss ihrer Körpertherapie mitteilten, dass zusätzlich zu den körperlichen Veränderungen für sie der „seelische Prozess“ wichtig gewesen sei. Dass sie danach in der Lage waren, „mal aufzuräumen“ und „Dinge zu klären, die schon lange anstanden“ oder wie immer sie das ausdrückten. Das bezog sich bei manchen auf den persönlichen Bereich, bei anderen auf ihre Arbeit und es hatte immer etwas mit wachsender Klarheit zu tun.

Für mich ist das die praktische Bestätigung dafür, dass über den Körper der ganze Mensch erreicht werden kann. Die Impulse zur Veränderung, zur Höherentwicklung, zur Integration können auf jeder Ebene unseres Seins gesetzt werden. Reichen sie tief genug und lässt die betreffende Person es zu, dann können sie sich durch alle Ebenen ihrer Existenz ausbreiten und dort gleichsinnige Prozesse auslösen. Das meine ich, wenn ich sage, dass die Praxis der verschiedenen Therapieformen und Übungswege als Eintreten durch unterschiedliche Tore in denselben Raum personaler Einheit verstanden werden kann.

Bertram Wohak