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Klienten und Klientinnen
berichten über ihre Erfahrungen
Schuhmachermeisterin, 34 Jahre
Ich hatte eine zweijährige Geschprächstherapie wegen sexuellem Missbrauch hinter mir. Mir ging es in der Zeit nicht sehr gut, Grund warum ich Antidepressiva genommen habe um meinen Alltag bewältigen zu können. Ich habe in dieser Zeit viel verarbeiten können und es ging mir auch stets besser. Irgendwann bin ich an einem Punkt angekommen, wo ich mit der Therapie aber nicht weiter gekommen bin. Ich hatte immer wieder Magenbeschwerden die psychisch bedingt waren. Bei so einem traumatischem Erlebnis passiert ja auch auf der körperlichen Ebene etwas. Deswegen war ich auf der Suche nach einer Alternative und bin auf die Zen-Körpertherapie gestoßen.
Die Therapie war am Anfang ziemlich schmerzhaft und es wurde deutlich wie viele Blockaden vorhanden waren. Erstaunlich ist es, dass ich unbewusst die ganzen Jahre eine Schutzhaltung eingenommen habe. Durch die Behandlungen ist alles lockerer geworden und das Wichtigste, ich habe gelernt loszulassen. Gelernt, dass ich diese Schutzhaltung nicht mehr brauche.
Mir ging es immer besser, so gut das ich angefangen habe, die Antidepressiva abzusetzen. Heute nehme ich überhaupt keine Tablette mehr und fühle mich sehr gut. Ich werde weiterhin an mir arbeiten müssen und mich nicht darauf ausruhen. Ich sehe das Leben als eine Schule und das heißt, immer wieder zu lernen und sich weiter zu entwickeln. Auch wenn es schwierigere Phasen gibt nehme ich sie so wie sie kommen. Nichts kommt einfach so, alles hat einen Sinn. Ich versuche zu ändern, zu lernen und auch loszulassen wenn es so weit ist. Vielen Dank das Sie mich auf diesem für mich sehr wichtigen Weg begleitet haben.

Hausfrau, 34 Jahre
Die Körpertherapie habe ich begonnen wegen chronischer Nacken-Schulter-Schmerzen,
da weder die Schulmedizin noch Massagen eine Besserung brachten.
Aber ich wollte mich nicht mit meinen 33 Jahren damit abfinden.
Nach der ersten Behandlung war ich bereits schmerzfrei und konnte
meinen Kopf etwas besser bewegen. Im Laufe der Behandlung bekam
ich ein ganz neues Körperbewusstsein. Mittlerweile spüre
ich sofort, ob mir etwas gut tut oder nicht, und kann dem entsprechend
reagieren. Ich habe zwar auch kleine Rückfälle gehabt
und habe gelernt, mit den Schmerzen besser umzugehen. Der letzte
Rückfall war im Juni 1998 und die Behandlung habe ich im Oktober
1998 beendet. Seit dieser Zeit habe ich keinen steifen Nacken mehr
gehabt, und das ist ein tolles Gefühl.
Aber das Wichtigste
während der Behandlung war mein seelischer Prozess. Ich war
plötzlich in der Lage, einen alten und schmerzhaften Konflikt
mit meiner Mutter zu bereinigen, obwohl ich in den Sitzungen darüber
nie gesprochen habe. Nach Abschluss der Behandlung hat sich mein
Leben entscheidend geändert. Zum einen wusste ich auf einmal,
was ich beruflich machen wollte. Und zum anderen stand ich als Elternbeiratsvorsitzende
im öffentlichen Geschehen und habe ein großes Fest mit
organisiert. Beides wäre vorher undenkbar gewesen. Besonders
beruflich war ich sehr unsicher, was ich machen sollte. Mir war
klar, ich wollte etwas neues lernen, da mein alter Beruf nicht mehr
zu mir passte. Im November 1998 habe ich dann beschlossen mich selbständig
zu machen. Jetzt arbeite ich für den größten Gesundheitsprodukte-Hersteller
der Welt und habe viel Spaß dabei! Die wichtigste Erkenntnis
ist für mich, dass ich gelernt habe, mein Leben (Körper,
Seele und Geist) in einem gesunden Gleichgewicht zu halten.

Organisationsberaterin, 27 Jahre
Gekommen bin ich damals mit einem rein physischen Problem, meinem
Bein. Konkrete Auswirkungen der Arbeit mit Dir kann ich in erster
Linie psychisch feststellen. Sicherlich haben Deine Behandlungen
in großem Maße dazu beigetragen, dass mein Bein wieder
so beweglich ist, ich nicht mehr durch die Gegend hinke und statt
dessen versuche, die Beine gleichmäßig zu belasten.
Viel
wichtiger für mich war aber die psychologische Betreuung. Seit
den Sitzungen bei Dir ist so viel abgegangen bei/in mir. Die Zen-Körpertherapie
hat mir geholfen, mal “aufzuräumen“, erwachsen
zu werden, mich neu zu orientieren, oder wie ich es auch immer umschreiben
soll. Heute kommt mir dieser erste „Behandlungsblock“
eher vor wie die Vorbereitung auf die tatsächliche Körperarbeit.
Zunächst musste ich erst mal das Vergangene verarbeiten und
irgendwie ordnen und mir eine neue Basis schaffen. Langsam aber
sicher bin ich bereit für die wirkliche Arbeit an meinem Körper...

Atem- und Körpertherapeutin, 63 Jahre
Als Atem- und Körpertherapeutin bin ich damit vertraut, dass
Behandlungen des Körpers die Seele mit bewegen, wenn sie wesentlich
sind und nicht nur oberflächlich und rein mechanisch. Mein
Metier bringt es auch mit sich, dass ich mit vielerlei Möglichkeiten
der Selbsthilfe vertraut bin. Dennoch war ich seit langem auf der
Suche nach einer umfassenden Hilfe, um mit meinen Defekten, angeborenen
wie erworbenen, besser zurechtzukommen oder gar ihre Folgeerscheinungen
auflösen zu können.
Die Behandlungsserie der Zen-Körpertherapie hat mich tatsächlich
in umfassender Weise neu geordnet, meine chronischen Schmerzen gelindert,
manche ganz beseitigt und mein Gespür für meinen Körper
und seine Bewegungen neu geweckt und sehr verfeinert. Ich fühle
mich leichter, beweglicher, lebendiger. Mit der neu erlernten Art
zu stehen ist mein Standort neu bestimmt, bei jedem Schritt spüre
ich meine Wirbelsäule als gebogenen Stab in mir schwingen und
das wird, davon bin ich überzeugt, meine psychischen Möglichkeiten,
auf Probleme und Aufgaben beweglich und reagibel zuzugehen, erweitert
haben.
Was mich an der Methode als Körpertherapeutin so überzeugt
und als Klientin geradezu beglückt hat ist die Gewissenhaftigkeit
und Konsequenz, wirklich keinen Teilbereich des Körpers unbearbeitet
zu lassen und dann wiederum diese umfassende Detailarbeit auf das
Ganze hin (was ja mehr ist als die Summe seiner Einzelteile) und
zum Ganzen neu zu ordnen.
Mit voller Überzeugung sage ich: „Mir ist wunderbare
Hilfe widerfahren.“ In meinem Alter heißt das auch,
mich nicht resignierend mit allen „Zipperlein“ abfinden
zu müssen, sondern am eigenen Leibe zu erfahren, dass sich
unsere körperliche Substanz - von den Weichteilen bis zu den
Knochen - umbaut, wenn die Einwirkung der Kräfte, denen sie
standhalten muss, verändert wird.

Präsentationsgrafikerin, 36 Jahre
Zen-Körpertherapie - ich wusste kaum etwas darüber. Doch
ich wusste um meine Rückenschmerzen, die mich nachts aufwachen
ließen und mich vor Schmerz bewegungslos machten.
Bereits zu Beginn der Therapie wurde mir klar, dass ich nicht nur
an meinem Körper arbeitete, sondern an mir selbst. Dabei kamen
Dinge zum Vorschein, von denen ich manche natürlich nicht gerne
anschaute. Doch welch eine Befreiung und Entspannung trat ein, wenn
ich mich mit ihnen befasste!
Die Zen-Körpertherapie hat mir gezeigt, was es bedeutet, sich
seinen Raum nehmen zu können und zu dürfen, sich in seiner
Umwelt frei und als der Mensch, der man ist, zu bewegen und - nicht
zuletzt - zu atmen ....
Ich fange nun an, eine andere Haltung, körperlich wie innerlich,
an- und einzunehmen. Wenn die Schmerzen wieder auftreten, weiß
ich warum und kann es ändern. Ich weiß mehr um meine
tiefen inneren Muster, die sich äußerlich zeigen und
kann mit ihnen umgehen, statt sie zu ignorieren und sie damit weiter
wirken zu lassen.

Lehrerin, 50 Jahre
Da ich gerade in dieser wundersamen Zeit zur "weisen"
Frau stecke, kann ich nicht genau beurteilen, ob nun meine bessere
Wärmespeicherung von der Körper-therapie oder eben von
dem Klimakterium kommt. Wie auch immer, Tatsache ist, dass ich wesentlich
weniger kälteempfindlich geworden bin. Außerdem - und
das kann nur durch die Arbeit mit Ihnen passiert sein - bekomme
ich viel tiefer Luft. Beim Jogging kann ich die ganze Zeit durch
die Nase ein- und ausatmen. Schon die Arbeit an sich: das Spüren
war für mich einfach herrlich; zu spüren, auch wenn es
mal schmerzte, war ein ungeheuer befriedigendes Gefühl. Schon
die Fürsorge, das Ernstgenommen werden, die Aufmerksamkeit
von Ihrer Seite war wärmend und wohltuend.

Professor, 45 Jahre
Zu den Nachwirkungen der Behandlung von gestern:
Ich fühlte mich "von innen heraus" aufgerichtet,
so als würde ich Energie vom Boden bekommen, die sofort nach
oben weitergeleitet wurde. Ein Gefühl, von unten nach oben,
im Kern und in der Längsachse des Körpers, unterstützt,
getragen, besser noch: gehoben zu sein. Alles, was sich an der Peripherie
dieser zentralen Achse befindet, insb. Schultern und Arme, wurden
demgegenüber nach unten gezogen und konnten entspannt nach
unten hängen. Insgesamt ein sehr angenehmes und erhabenes Gefühl.
Das Bild, das mir dazu kommt, ist ein winterlicher Tannenbaum, dessen
Stamm unten gut wurzelt und sich gleichzeitig nach oben streckt,
während die Äste und Zweige Schnee beladen nach unten
driften.
Ein weiterer Effekt war, dass meine Füße jetzt
parallel ausgerichtet (im Vergleich zu vorher: mehr nach innen gedreht)
sind, wodurch sich ein sehr gleichmäßiger Gang "wie
auf Schienen" ergibt. Erinnert mich ein bisschen an Clint Eastwood
und den typischen Cowboy-Gang in Cowboy-Stiefeln (allerdings könnte
Clint Eastwood auch ein paar Rolfing-Stunden brauchen, wenn ich
an seine übrige Haltung denke).

EDV-Techniker, 35 Jahre
Anlass meiner Behandlung waren beinahe schon chronische Verspannungen
im Schultergürtel und im Nacken. Gleich zu Beginn der Behandlung
jedoch stellte sich heraus, dass es im Grunde um viel mehr ging,
nämlich um mehr Beweglichkeit und um die Frage, ob ich bereit
bin, dafür Konfrontationen auszuhalten. Die Verspan-nungen meines
Schultergürtels konnte ich im Alltag nicht verbergen, sie waren
unangenehm und machten mir Kopfschmerzen. Dagegen machten sich die
Verspannungen in anderen Körperbereichen durch entsprechende
Schonhaltungen und Bewegungseinschränkungen kaum bemerkbar.
Schon die erste Stunde war eine Herausforderung, als es um die Lockerung
der Muskulatur des Brustkorbes ging. Ich war immer wieder erstaunt,
wie viele „Altlasten“ meine Muskeln aufnehmen können....
Nach der ersten Stunde spürte ich eine gewisse Befreiung in
der Bewegung und beim Atmen. Ich fühlte mich offener und war
neugierig, wie es wohl weitergehen mag.... Als Gesamtprozess erlebte
ich ein zunehmendes Haltungs- und Bewegungsgespür und meinen
ganz eigenen Umgang mit Schmerz. Die Behandlung war an vielen Stellen
sehr schmerzhaft und ich habe erlebt, dass ich diesen Schmerz kommen
und gehen lassen kann. Es tat in manchen Momenten nun einfach mal
weh und ich habe es fertiggebracht, mich bewusst darauf einzulassen.
Zudem habe ich gespürt, dass der Schmerz nicht von außen
kam, mir also „zugefügt“ wurde, sondern von innen,
im Wortsinne „ausgelöst“ wurde. Diese Erfahrung
hat mich nachhaltig dabei unterstützt, in meinem Gefühlsleben
Frieden zu schließen mit dem, „was ist“.

Lehrerin, 50 Jahre
Meine Anliegen waren auf der Körperebene: Wenig Energie, diffuse
Bauchschmerzen, Rückenschmerzen v.a. im Nackenbereich. Psychisch:
Unsicherheit, depressive Störungen, Ängste.
Zu Beginn war die Arbeit sehr intensiv, aufwühlend. Ich empfand
vieles sehr schmerzhaft und hatte häufig ein Gefühl der
existentiellen Bedrohung und eines drohenden Ich-Verlustes, was
mich beinahe dazu brachte, die Arbeit abzubrechen. Durch die anschließenden
Gespräche jedoch fasste ich immer wieder neuen Mut und blieb
dabei. Dadurch konnte ich dann auch den für mich so wichtigen
"Wendepunkt" erleben, wo ich während einer Sitzung
plötzlich erkannte, dass ich selbst diejenige bin, die das
ganze steuert und die entscheidet, wie weit ich mich einlasse, wann
ich "Stopp" sage und somit nicht ausgeliefert bin. Dadurch
bekam die Arbeit eine ganz neue Qualität und brachte mich von
da an enorm voran. Wo vorher Angst aufkam, konnte ich jetzt die
Energie dahinter spüren und das war ein einmalig fantastisches,
aufregendes Erlebnis. So viel Energie - ohne Ende! Ich kann es mit
Worten nur schwer beschreiben. Immer wieder die Erfahrung, das,
was anfangs Schmerzen und Angst waren, dass dahinter ungeheure Ladungen
von Energie stecken.
Diese Erfahrung hat mein Leben verändert, mich auf neue Wege
geführt und begleitet mich seitdem durch alle Höhen und
Tiefen. Es ist wie ein Schatz, den ich entdeckt habe und der mir
nicht mehr verloren gehen kann. Auf der Körperebene gab es
auch beeindruckende Veränderungen: Ich spürte auf einmal
meine Füße, vor allem in stressigen Situationen sind
sie wie Helfer, die mich erden, und ich spüre auch Energie
von dort in den Körper strömen. Ein tolles Gefühl!
Natürlich, ein absolut zentraler Punkt: Die Atmung. Das bewusste
Atmen ist mir so zur Gewohnheit geworden, dass ich sie erst hier
erwähne. Das erste, was ich seit der Arbeit mit Bertram tue,
wenn es "eng" wird, wenn ich merke, alte Geschichten wollen
sich wieder mit Macht einschleichen: Ich kontrolliere meine Atmung
- und stelle fast immer fest: ich versuche, nicht zu atmen, weil
ich mich nicht spüren will, weil ich Angst und Schmerzen befürchte,
wenn ich atme. Aber ich habe gelernt, besser damit umzugehen, ich
versuche, ruhig weiterzuatmen, schaue die Angst an, spüre das
diffuse Unwohlsein, aus dem früher handfeste Schmerzen wurden,
jetzt kann ich sie in den meisten Fällen auflösen und
nie mehr gewinnen sie eine solche Macht über mich wie vorher.
Ich habe auch ein Gefühl für die Aufrichtung meines Körpers
entwickelt und praktiziere dies tagtäglich. In Belastungssituationen
merke ich sofort, wie mein Körper sich zusammenziehen, einsinken
möchte. Das sanfte Dagegensteuern verändert die Situation
immer positiv und vor allem behalte ich besser meine Kraft und Energie,
da ich durch die Aufrichtung ja automatisch besser atme. Faszinierend!
Und so einfach! - Aber man muss erst dahinter kommen ....! Danke,
Bertram!

Immobilienkaufmann, 63 Jahre
Anlass für den Entschluss war mein Wunsch nach voller körperlicher
Beweglichkeit, das Ziel habe ich erreicht, die Übungen in den
begleitenden CDs werde ich weiterhin machen, um meine Beweglichkeit
auszubauen oder wenigstens den derzeitigen Stand zu erhalten. Für
mich war es sehr interessant nach jeder Stunde in der Therapie und
nach jeder CD-Übung eine unmittelbare Wirkung auf meinen Körper
zu spüren, die Folge ist ein gewisses "Hochgefühl"
mit dem ich mich bewusst bewege, hier z.B. das bewusste Aufstehen.
Das "Bewusstwerden" meines Körpers, der Bewegungen,
die daraus resultierende geänderte Körperhaltung und Freiheit
der Bewegung war und bleibt ein Erlebnis! Vielen Dank!

Weiblich, 59 Jahre
Seit Jahrzehnten habe ich Rückenschmerzen, die sich im Laufe der Zeit verstärkten und mir viel Schlaflosigkeit, viel schlechtes Wohlbefinden ja sogar einen Bandscheibenvorfall bescherten. Viele Geschehnisse in meinem Leben haben meine Physis und meine Psyche negativ beeinflusst.
Summa – summarum wollte ich die Aussagen der Ärzte (Verschleiß und Alter) mit Schmerzmitteln zu behandeln nicht mehr hinnehmen.
Ich suchte daher alternative Hilfen u.a. auch bei Heilpraktikern die Osteopathiebehandlungen durchführten. Es gab aber keinen grundlegenden Erfolg.
Im Frühjahr dieses Jahres lernte ich Herrn Wohak kennen und heute kann ich sagen, es gibt ein Leben weitestgehend ohne Beschwerden auch ohne Schmerzmittel.
Bei ihm waren es drei Säulen die mich stärkten:
- seine intensive, tiefe und ganzheitliche Therapiebehandlung.
ohne Zweifel das Beste und Wirkungsvollste was ich in meinem Leben kennen lernte.
- seine Audiolektionen
sehr wichtige Übungen im Zusammenhang mit der o.g. Therapie um wieder ein Gespür für den eigenen Körper zu entwickeln, ja man kann sagen einfach lebendiger und glücklicher zu werden.
- Hilfe zur Selbsthilfe
immer an sich zu arbeiten ausgeglichener zu sein und um den erreichten guten Status zu stabilisieren.
Um alles noch einmal mit den Worten von Herrn Wohak zu sagen:
Meinen Körper bewusst bewohnen
Vielen Dank!

Patentanwaltsfachangestellte, 23 Jahre
Der Grund für die Behandlung waren chronische Nacken- und Schulter- sowie Knieschmerzen. Entdeckt habe ich, dass ich nicht an einer unheilbaren Krankheit leide und dass es jetzt auch Zeiten gibt, in denen es mir gut geht. Ich habe gelernt, achtsam mit mir umzugehen sei es psychisch oder körperlich. Ich habe zudem gelernt, dass ich die Schmerzen nicht aushalten muss, sondern mit ihnen leben kann, d.h. sie selbst zu lösen und mich nicht weiter in sie hineinzusteigern, sie nicht zum ständigen Mittelpunkt zu machen sondern mich von ihnen zu trennen. Für mich bedeutet die Körpertherapie nach all den "müden" Jahren nun endlich im Leben anzukommen, Kraft zu haben für Dinge die mir Spaß machen, sei es der geliebte Bergsport – der mir früher unmöglich erschien oder einfach mein Leben als „Junger" und Gesunder leben zu können und nicht wie ein Alter, Kranker. Geholfen hat mir aber auch meine Disziplin während und nach der Therapie. Danke

Auffallend ist, dass viele der Klienten, die
wegen körperlicher Beschwerden in meine Praxis kamen, mir einige
Zeit nach Abschluss ihrer Körpertherapie mitteilten, dass zusätzlich
zu den körperlichen Veränderungen für sie der „seelische
Prozess“ wichtig gewesen sei. Dass sie danach in der Lage
waren, „mal aufzuräumen“ und „Dinge zu klären,
die schon lange anstanden“ oder wie immer sie das ausdrückten.
Das bezog sich bei manchen auf den persönlichen Bereich, bei
anderen auf ihre Arbeit und es hatte immer etwas mit wachsender
Klarheit zu tun.
Für mich ist das die praktische Bestätigung
dafür, dass über den Körper der ganze Mensch erreicht
werden kann. Die Impulse zur Veränderung, zur Höherentwicklung,
zur Integration können auf jeder Ebene unseres Seins gesetzt
werden. Reichen sie tief genug und lässt die betreffende Person
es zu, dann können sie sich durch alle Ebenen ihrer Existenz
ausbreiten und dort gleichsinnige Prozesse auslösen. Das meine
ich, wenn ich sage, dass die Praxis der verschiedenen Therapieformen
und Übungswege als Eintreten durch unterschiedliche Tore in
denselben Raum personaler Einheit verstanden werden kann.
Bertram Wohak
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